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07.02.2018 - Koalitionsvertrag vertagt Zukunftsfragen

WJD-Bundesvorsitzende Kristine Lütke: "Mit einer Politik der kleinen Schritte ist der lange Weg in einen zukunftsfähigen Staat nicht zu bewältigen."





Die

Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland, Kristine Lütke, erklärt zur

Einigung auf einen Koalitionsvertrag:









„Der

Koalitionsvertrag ist kein großer Wurf. Anstatt die Vision für ein modernes

Deutschland im digitalen Zeitalter zu entwickeln, verlieren sich die Parteien

im Kleinklein. Für die junge Wirtschaft ist kein Signal des Aufbruchs

erkennbar. Mit einer Politik der kleinen Schritte ist der lange Weg in einen zukunftsfähigen

Staat nicht zu bewältigen.









Die

Koalitionäre verschließen ihre Augen davor, was im Rest der Welt passiert. Während

ein mutiger Unternehmer in den USA gerade die Raumfahrt revolutioniert und künstliche

Intelligenz unsere Wirtschaft umkrempelt, droht Deutschland im Status Quo zu

verharren.









Wichtige

Zukunftsfragen, wie die Gestaltung der Rente, werden vertagt. Zwar begrüßen wir

die geplanten Investitionen in Bildung und Digitalisierung. Doch bleibt

abzuwarten, welche Versprechen wirklich gehalten werden. Schon der letzte

Koalitionsvertrag hat Deutschland zum digitalen Wachstumsland Nummer Eins in

Europa ausgerufen. Stattdessen sind immer noch viele Regionen vom schnellen

Internet abgeschnitten.“



 



 



 





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